Die Kaschmirziege

Das Besondere an Kaschmirziegen ist ihre Unterwolle – das Kaschmir. Diese wird von Hand ausgekämmt und gehört zu den feinsten Naturfasern überhaupt. Pro Tier gewinnt man nur ca. 180 g Unterwolle. Kaschmirziegen wachsen – da sie in kargen Regionen beheimatet sind nur sehr langsam. Ebenso liefern Kaschmirziegen im Vergleich zu anderen Ziegen sehr wenig Milch, dafür mit einem sehr feinen Geschmack. Der Ursprung der Kaschmirziege ist Zentralasien. Dort wurde sie seit jeher für Milch, Fleisch und Wolle gehalten.

Kaschmirfell – Kaschmirmilch – Kaschmirfleisch

Ich habe mich für die Kaschmirziege entschieden, weil sie ein sehr ursprüngliches Tier ist. Da sie nicht überzüchtet wurde, ist sie sehr gesund und von Natur aus widerstandsfähig. Sie mag Berggegenden, in denen unwegsames Gelände vorherrscht. Die Alpsommer im Nanztal sind lang – dabei wird es der Kaschmirziege auch in den rauen Herbstnächten nicht kalt, da sie ein durch und durch robustes Tier ist.

Mit der Kaschmirziege ist es mir möglich, eine nachhaltige, ressourcenschonende Landwirtschaft zu betreiben – Mit/Für und von der Kaschmirziege.